Der Präsident der Republik erlässt ein Gesetz zur Ausweitung von ‘vorübergehenden Entlassungen’ im Tourismus

Der Präsident der Republik, Jorge Carlos Fonseca, hat heute das Gesetz in Kraft gesetzt, mit dem die “Entlassungsregelung” im Tourismussektor aufgrund der durch die Covid-19-Pandemie verur-sachten Wirtschaftskrise bis Ende September verlängert wird, kündigte das Staatsoberhaupt an.

Die Informationen wurden durch einen Vermerk des Staatsoberhauptes auf seiner offiziellen Face-book-Seite zur Verfügung gestellt […].

“Ich habe ein Gesetz erlassen, das im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie durch die verein-fachte Regelung der Aussetzung des Arbeitsvertrags (‘vorübergehende Entlassung’) die außeror-dentliche und vorübergehende Maßnahme zum Schutz der Arbeitsplätze festlegt”, heißt es in der Botschaft von Jorge Carlos Fonseca.

Dieser Vorschlag – jetzt auch noch für Unternehmen im Tourismussektor – war bereits diesen Mo-nat im Parlament verabschiedet worden, mit einem Rechnungsverlust von 40%, und mit einem Kündigungsverbot für diejenigen, die sich dieser staatlichen Unterstützung anschließen, so die Regierung.

Lusa berichtete diese Woche, dass die Regierung plant, in diesem Jahr mehr als 5,6 Millionen Euro an Löhnen und Gehältern für entlassene Arbeitnehmer aufgrund der durch die Covid-19-Pandemie verursachten Wirtschaftskrise zu zahlen.

Die Budgetzuweisung ist in einem Dokument zur Unterstützung des Entwurfs des Berichtigungs-haushalts für 2020 dargelegt, der das vereinfachte Entlassungsprogramm für alle Sektoren, das vom 1. April bis zum 30. Juni lief, und das Modell, das bis Ende September weitergeführt wird, beinhal-tet.

Mit dieser Maßnahme der Regierung, die angewandt wird, um die Auswirkungen der durch die Covid-19-Pandemie verursachten Wirtschaftskrise abzuschwächen, erhalten die Arbeitnehmer 70% ihres Bruttolohns, der zu gleichen Teilen vom Arbeitgeber und vom Staat, über das Nationale Insti-tut für Soziale Sicherheit (INPS), gezahlt wird.

Im Entwurf des Berichtigungshaushalts für 2020, der dem Parlament zur Prüfung vorliegt, hat die Regierung 620 Millionen Escudos (5,6 Millionen Euro) speziell für die Aussetzung von Arbeitsver-trägen (‘vorübergehende Entlassung’) sowie 10 Millionen Escudos (90.000 Euro) für Arbeitslosen-geld vorgesehen.

In der ersten Phase, bis zum 30. Juni, erstreckte sich das vereinfachte Entlassungsprogramm nach Angaben der Regierung auf rund 14.000 Beschäftigte.

Der Tourismus macht 25% des kapverdischen Bruttoinlandsprodukts (BIP) aus. Nachdem im Jahr 2019 der Rekord von 819.000 Touristen gebrochen wurde, ist der Archipel seit dem 19. März voll-ständig für internationale Flüge gesperrt. Dieses Verbot sollte im Juli aufgehoben werden, aber die Regierung hat das Wiederaufleben von Fällen in Europa, insbesondere in Portugal, geltend ge-macht, um die Wiederaufnahme internationaler Flüge auf August zu verschieben.

In Kap Verde wurden seit dem 19. März insgesamt 2.107 Fälle von Covid-19 diagnostiziert und 21 Todesfälle verzeichnet. […]

Quelle: PR promulga lei que prolonga ‘lay-off’ no turismo

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