Die kapverdische Diaspora registriert zwölf Tote

Am Donnerstagnachmittag gab das Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und Gemeinschaften eine Erklärung ab.

Laut dem Dokument, das an die Medien geschickt wurde, haben die Botschaften und Konsulate bereits den Tod von zwölf Personen mit kapverdischer Nationalität registriert.”In Frankreich zwei, in den Niederlanden vier, in Portugal und Spanien je eine und inden Vereinigten Staaten von Amerika vier“.

Das Ministerium erkennt die “sehr wichtige Arbeit” an, welche die kapverdischen diplomatischen Vertretungen “in Bezug auf das ständige Bewusstsein unserer Mitbürger für die Notwendigkeit der strikten Einhaltung der Gesetze, Vorschriften und Empfehlungen der zuständigen Behörden im Zusammenhang mit der Bekämpfung dieser Pandemie” geleistet haben.

Das Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und Gemeinschaften drückt den Hinterbliebenen im Namen der Regierung ebenfalls sein tief empfundenes Beileid aus und drückt ihnen die volle Solidarität angesichts des Verlusts ihrer Angehörigen aus.

Für Kapverdier, die infiziert sind und sich einer Behandlung unterziehen, wünscht er sich eine schnelle und vollständige Genesung, “um deren Hoffnung auf eine Rückkehr zu der Familie und den Freunden aufrechtzuerhalten”, heißt es.

In Kap Verde gab es bisher sieben positive Fälle des neuen Coronavirus, vier auf der Insel Boa Vista und zwei in der Stadt Praia sowie einen auf São Vicente. Von den vier positiven Fällen auf der Insel Boa Vista führte einer zum Tod eines britischen Staatsbürgers im Alter von 62 Jahren.

Der Präsident der Republik, Jorge Carlos Fonseca, rief aufgrund COVID-19-Pandemie einen von 00.00 Uhr am 29. März bis 24.00 Uhr am 17. April geltenden, 20-tägigen Ausnahmezustand im Land aus.

Das neue Coronavirus, das für die COVID-19-Pandemie verantwortlich ist, hat bereits rund 1,4 Millionen Menschen auf der ganzen Welt infiziert, von denen mehr als 80.000 gestorben sind.

Quelle: Diáspora cabo-verdiana regista 12 mortos

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