Die Regierung arbeitet daran, Touristen in größerer Sicherheit zu empfangen

Die Regierung arbeitet daran, Touristen, die den Archipel besuchen, mit größerer Sicherheit willkommen zu heißen, sagte der Minister für Tourismus und Verkehr, Carlos Santos, bei der Eröffnung der Konferenz zum Thema “Professionelle Aufwertung der kapverdischen Fremdenführer: Heraus-forderungen und Chancen nach Covid-19“ am Freitag, dem 7. August.

Diese Konferenz vom Kapverdischen Tourismusinstitut wird im Rahmen einer Initiative gefördert, um im Einklang mit der Politik der Regierung den Tourismussektor zu entwickeln und die Rolle der Fremdenführer sowie die Vertreter der kapverdischen Fremdenführerverbände zu stärken und brachte dazu verschiedene Fachleute aus diesem Sektor zusammen, um Fragen zu erörtern, die im Zusammenhang mit Covid-19 diese Sparte betreffen.

In seiner Rede, die per Videokonferenz gehalten wurde, hob Carlos Santos die Bedeutung dieser Konferenz hervor und betonte, dass Tourismusführer die Postkarte des Reiseziels Kap Verde seien. Er kündigte auch an, dass die Regierung auf nationaler Ebene ein Ausbildungs- und Recyclingprogramm für Fremdenführer vorbereitet, das etwa 1.500 Tourismusfachleute, nämlich Reisebüros, Taxifahrer und Hoteliers, umfasst und diese Fachkräfte in Fremdsprachen, Anwesenheit und Beziehung zur Öffentlichkeit ausbildet.

Es sei darauf hingewiesen, dass dieses Programm in einer ersten Phase am Montag auf der Insel Sal und anschließend auf den Inseln Boavista, Santo Antão, São Vicente und Santiago gestartet wird.

COVID-19-BEHANDLUNGSZENTREN AUF DEN INSELN SAL UND BOA VISTA

Der Minister erläuterte auch, dass die Regierung aufgrund der neuen Coronavirus-Pandemie, die Kap Verde und die Welt heimsucht, über das Ministerium für Tourismus und Verkehr bereits einen Plan zur Wiederbelebung des Tourismus im Gange hat, mit dem auf die durch die Pandemie verursachten Probleme und Auswirkungen reagiert werden soll.

Dieser in vier Teile gegliederte Plan umfasst das Gesundheitssicherheitsprogramm zur Umsetzung von Maßnahmen in Restaurants, Hotels, Flughäfen, Bars und öffentlichen Räumen mit dem Ziel, ein sicheres hygienisches Umfeld für Touristen zu schaffen, den Reiseveranstaltern Vertrauen zu vermitteln und zu zeigen, dass Kap Verde sicher und mit besten Bedingungen für die Aufnahme von Touristen ist.

Carlos Santos sagte, dass die Regierung bereits zwei Behandlungszentren für Covid-19 geschaffen hat – eines auf der Insel Sal und ein weiteres in Boa Vista – ein Projekt, an dem die Regierung und Reiseveranstalter beteiligt sind, um zu zeigen, dass sich das Land eindeutig darauf vorbereitet, den Tourismus sicher zu öffnen.

Neben dem “One Family One Tourist”-Programm, das darauf abzielt, kleine Einheiten in ländlichen Gebieten zu unterstützen und die Förderung des Tourismus auf allen Inseln zu ermöglichen, verwies Carlos Santos auf das Programm “Kap Verde, Nachhaltiger Tourismus 2030”, das mit einem Nachhaltigkeitspakt für Hotels und Tourismusunternehmen beginnen wird, um so im Einklang mit der ODS und der Agenda der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung 2030 längere Ziele in Bezug auf wirtschaftliche, ökologische und soziale Nachhaltigkeit zu erreichen.

Schließlich gibt es das Programm zur Unternehmensbewertung und -förderung, welches im Zu-sammenhang mit der Pandemie erfolgreiche Antworten auf die Schaffung von Arbeitsplätzen, ins-besondere für junge Menschen und Frauen, geben soll. Die Regierung habe eine Reihe von Maß-nahmen ergriffen und umgesetzt, um das Einkommen der Menschen, d.h. Arbeitsplätze, zu schützen und eine umfassende und dringende Antwort auf die Auswirkungen dieser Pandemie zu geben.

Mit der Ausbreitung von COVID-19 und unter Berücksichtigung des Rückgangs des Tourismus weltweit und in Kap Verde schloss Carlos Santos seinen Beitrag, indem er die Teilnehmer ermutigte, hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken und er rief auch zur Zusammenarbeit aller bei der Verwirklichung der Gesundheitssicherheit und der physischen und sozialen Distanz auf, um denjenigen, die Kap Verde besuchen, ein positives Signal zu geben.

Quelle: Ministerium für Tourismus und Verkehr

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