Der kapverdische Ministerrat hat beschlossen, rund 8,2 Millionen Euro in ein Fünf-Jahres-Programm zu investieren, um den touristischen und ökologischen Wert ländlicher Dörfer zu steigern. Die Machthaber halten es für notwendig, das touristische Angebot zu diversifizieren, da sich der Archipel bislang überwiegend auf das Angebot “Sonne und Strand” konzentriert´ hatte.
Da die Covid-19-Pandemie den Tourismus zum Erliegen gebracht hat, will die Exekutive stark in diesen Sektor investieren, um die verlorenen Einnahmen zurückzugewinnen und so die Wirtschaft zu verbessern.
Förderfähig für das Programm sind ländliche Dörfer mit grundlegender Infrastruktur wie Wasser, Strom und Abwasserentsorgung, mit Elementen der touristischen Attraktion, einschließlich der Landwirtschaft und Fischerei und zusätzlich zu der Tradition von Kunst und Handwerk wie Töpferei, Keramik, Weberei und Kunsthandwerk, sowie auch die Nähe zu Wanderrouten bekannt sind, oder als Orte der handwerklichen Verarbeitung von Produkten dienen.
Zur Erinnerung: das Ziel des Landes war es, eine Million Touristen pro Jahr zu bekommen. Leider hat das neue Coronavirus die Wirtschaft verändert, aber man hofft, dass Impfstoffe zur Bekämpfung des Virus das Problem lösen können.


